Sony rx100 vii – wieder weg…

Lange hatte ich sie nicht, die Sony RX100 Mark7. Um es kurz und knapp zu sagen, ich war als Fotograf enttäuscht.

Sollte sie doch aufgrund ihrer kompakten, leichten Bauweise und angeblich beeindruckenden Bildqualität meine Sony alpha ersetzen. Daraus wurde aber nun nichts. Nachdem ich die ersten Bilder gemacht und auf dem PC geprüft hatte, dachte ich zunächst, ich hätte irgendwas falsch eingestellt. 

Die Fotos waren trotz Vewendung eines Statives, teils manueller Fokuseinstellungen oder auch sorgsamer Aufnahme weder richtig scharf noch kontrastreich. Sie wirkten auch irgendwie matschig. Vom sichtbaren Bildrauschen trotz ISO 50 oder ISO 100 ganz zu schweigen. Klar, ein 1Zoll großer Bildsensor kann nicht so viele Informationen aufnehmen wie ein APS-C oder Vollformat Sensor. Aber in der Werbung wird die RX100 vii hochgelobt. Nicht nur wegen der herausragenden Videoeigenschaften und prädestiniertes Werkzeug für Vlogger. 

JPG out of camera

Auch in der Nachbearbeitung in Adobe Lightroom konnte ich nicht viel aus den Bilder trotz RAW Aufnahmen mehr herausholen.

Das ist der hohe Preis absolut nicht wert gewesen, vielleicht mag ich ja auch ein “kaputtes” Exemplar erwischt haben. Ärgern wollte ich mich weiter nicht mit der kleinen Sony, die von der Bauweise eigentlich optimal gewesen wäre. 

Auch wenn die kleine Profikamera einen wirklich beeindruckenden Autofokus, auch mit Tier-Augen-Fokus, eine sehr hohe Bildrate, 4k Aufnahmen und Super-Slow-Motion hat. Ich will halt vorrangig eine sehr gute Bildqualität. Und dies hatte jedenfalls mein Kaufexemplar nicht. 

Kurzerhand wieder an Händler zurückgeschickt und mit dem eingesparten Geld eine fast neuwertige Sony a6000 gekauft. Für das weiter eingesparte Budget dann noch ein Telezoom von Tamron und einen Sony LA EA4 Adapter gekauft. 

Jetzt bin ich wieder glücklich!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.